Gespräche mit der Stadtverwaltung


Seit Mitte des Jahres 2015 finden mit der Stadtverwaltung in Dinklage regelmäßige Gespräche statt. In diesen Gesprächen werden die Anliegen des Naturschutz-bundes und der Stadt vorgetragen.

Das Ziel der Gesprächsrunden ist eine Annäherung von Verwaltung und Naturschutz.

 

Jedem dürfte klar sein, dass auch die Ressourcen in der Stadt Dinklage irgendwann einmal endlich sein werden. Wirtschaftliche Entwicklung und der Schutz der heimischen Landschaft stehen hier in einem Wettbewerb, der mit der notwendigen Sorgfalt bewältigt werden muss.

 

Sauberes Grundwasser und die Luft zum Atmen, sowie der Erholungswert in ungestörter Natur sind Güter, die dem Menschen als Grundbedürfnis mit auf dem Weg gegeben worden sind. Wir alle tragen die Verantwortung, dass uns diese Güter erhalten bleiben. 

 

NABU im Gespräch Foto: Ansgar Westermann Stadt Dinklage v.l.n.r. - Hr. Busch. Hr. Vagelpohl, Hr. Vaske. Hr. Taphorn, Hr. Nietfeld, Hr. Pille, Hr. Bürgermeister Bittner
NABU im Gespräch Foto: Ansgar Westermann Stadt Dinklage v.l.n.r. - Hr. Busch. Hr. Vagelpohl, Hr. Vaske. Hr. Taphorn, Hr. Nietfeld, Hr. Pille, Hr. Bürgermeister Bittner

Themen in Gespräch

- Illegale Gartenabfälle und Wilde Müllkippen im Stadtgebiet

 

- Naturnahe Gestaltung von stadteigenen Flächen und Biotopentwicklungspläne
  z. B. Blühstreifen im Mühlenbachtal

 

- Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft in Vechta (AWV)

 

- Gemeinsamen Gestaltung von Kompensationsflächen
  Blühstreifen im Mühlenbachtal  - Bilder

  Kompensationsflächen im Bockhorster Moor - Pflegeplanungen - hier geht's zu den Bildern

 

- Gemeinsam handeln    " Die Umweltwoche"

 

- Alljährliche Ferienpass-Aktion 2017 Goldenstedter Moor - hier geht's zu den Bildern

 


Gartenabfälle richtig entsorgt

Seit dem Sommer 2015 haben wir zusammen mit der Stadt Dinklage einige der vorhandenen wilden Müllkippen in Augenschein genommen.

Vorhandene Stellen wurden im Rahmen der Umweltwoche aufgeräumt und der angesammelte Unrat wurde fachgerecht entsorgt.

Das Wegwerfen von Gartenabfällen in der freien Natur beschäftigt uns schon seit längerem. Das bedenkenlose Hinterlassen hat zur Folge, dass nicht heimische Pflanzen eingeschleppt werden. Diese fremden Pflanzen breiten sich zum Teil rasend schnell aus und können häufig nur mit erheblichem Aufwand aus der Natur wieder entfernt werden.

 

Zwei der bekanntesten Arten sind das Springkraut (aus Asien) und der Japanische Knöterich. Eine dritte Art, die sogar gesundheitliche Risiken in sich birgt, ist die Herkulesstaude. Haben sich diese Arten einmal in einem Areal ausgebreitet, dann ist guter Rat teuer. Vom Abdecken bis hin zum Ausgraben kommen mehrere Möglichkeiten des Bekämpfens in Betracht, die teilweise sogar unter Schutzmaßnahmen stattfinden müssen. 

 

Leider hört die Liste der eingeschleppten Arten nicht bei Drei auf. Potenziell kann jede unsachgemäß entsorgte Pflanze zum Problem werden. Ein verantwortungsvoller Gartenbesitzer sollte Pflanzen und Abfälle aus dem Garten fachgerecht verbringen.

Die richtige Entsorgung ist nicht schwierig und deutlich kostengünstiger als das Zahlen eines Bußgeldes, denn das illegale Hinterlassen z. B. im Außenbereich an Wegeseitenrändern oder im Wald ist eine Ordnungswidrigkeit. 

 

Zudem sind richtig kompostierte Grünabfälle eine gute Möglichkeit um dem Boden im eigenen Garten anhaltend zu verbessern. Die Abfallwirtschaft in Vechta (AWV) hält tolle Prospekte und Ideen vor, die einem das Wissen über den richtigen Umgang mit Grünabfällen vermitteln. Wer dann Gefallen am Kompost gefunden hat, kann diesen auch über die AWV beziehen oder selber Kompost herstellen.

 

An einigen Stellen im Stadtgebiet wurden nun Schilder aufgestellt, die darauf hinweisen, dass Gartenabfälle fachgerecht entsorgt werden sollen. Ein Exemplar aus dem Bockhorster Moor ist oben abgebildet. 

Wir hoffen, dass diese Schilder zumindest den einen oder anderen Mitbürger davon abhält unsere Natur nicht mit Unrat zu belasten, der zum anhaltenden Problem werden kann.