Willkommen beim NABU Dinklage

Die Gruppe Dinklage des Naturschutzbundes Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Stunde der Wintervögel

Vögel beobachten und melden

Der Countdown läuft:

 

Für das kommende Wochenende (5. bis 7.) rufen NABU und LBV zum achten

Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf.

 

Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen.

 

2017 haben insgesamt mehr als 120.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus 82.000 Gärten rund 2,8 Millionen Vögel gemeldet. 

 

Hier geht es zur Aktion: 

Mitmachen 

 

 

Foto: Ingo Bartussek


Arbeitseinsatz in der Pferdekoppel

Foto: Mario Göwert
Foto: Mario Göwert

Herbstzeit ist Arbeitszeit

 

An den Wochenenden im Herbst stehen unsere alljährlichen Arbeitseinsätze an. Am 25.11.2017 wurden in der Pferdekoppel, am Burgwald, die Teiche von aufkommendem Bewuchs entfernt. 

 

Auffällig in diesem Jahr war, dass an den zwei vorderen Teichen wiederum ein massiver Bewuchs mit Weiden eingetreten ist. 

 

Ziel des Arbeitseinsatzes ist, die Uferzone frei zu halten, damit Sonne und Wind die Wasserfläche erreichen. Zu Gute kommt diese Maßnahme den Amphibien, die - wie wir aus dem vergangenen Frühjahr wissen - massenhaft in den Teichen Ihren Laich ablegen. Die Sonnenstrahlen sorgen dafür, dass eine neue Generation von Amphibien aufwachsen kann und damit das Fortbestehen der vorkommenden Arten sichert.

Auf den eingestellten Bildern ist zu erkennen, dass Naturschutz auch körperlich anstrengende Arbeit ist. 

Zum ersten Mal mit dabei, Christiane und Franz-Josef. Willkommen in der Runde...

 

In die Tage gekommen ist unsere agria ©. Sie hustet ordentlich bei der Verrichtung Ihrer Arbeit. Sie müsste eigentlich ersetzt werden. Spenden sind daher willkommen, denn ein solches Arbeitsgerät ist in der Anschaffung mit erheblichen Kosten verbunden. 

 

Hier geht's zu den Bildern

Einen Dank für die tollen Fotos an Mario in Franz-Josef

 


Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Auf den Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, folgt damit ein Eulenvogel. 

 

„Stellvertretend für alle Eulenarten haben wir für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, sagte Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

„Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren“, sagte Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

 

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: Der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt. Als ideal gilt ein Lebensraum mit einem Waldanteil von 40 bis 80 Prozent, dazu Lichtungen und angrenzende Felder. Längst ist er daher auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei kommt er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Tagsüber versteckt er sich in Höhlen oder in dichten Baumkronen.

Die Anpassungsfähigkeit bei der Wahl des Lebensraumes trägt dazu bei, dass der Waldkauz die häufigste Eule in Deutschland ist.