Willkommen beim NABU Dinklage

Die Gruppe Dinklage des Naturschutzbundes Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Aktuelle NABU-Mitgliederwerbung im Landkreis Vechta ist gestartet

 

Das NABU-Werberteam stellen vor (von hinten links):   Jutta Alberts, Ludger Frye (beide NABU Kreisgruppe Vechta) und Rüdiger Wohlers (NABU Oldenburger Land, vorne links)

 

Landkreis Vechta, den  01.10.2018

Seit Anfang Oktober findet im gesamten Landkreis Vechta eine NABU-MITGLIEDERWERBUNG  statt. Die Werber kommen bei Ihnen vorbei und informieren. Sie können sich immer mit NABU-Ausweis ausweisen. An der Tür wird selbstverständlich KEIN GELD GESAMMELT, sondern um neue Mitgliedschaften oder Förderer geworben. Bitte stärken auch Sie unsere wichtige Arbeit für Mensch und Natur.

 

Unter allen neu Geworbenen verlosen wir 10 mal selbst produzierten Bio-Apfelsaft von NABU-Naturschutzflächen aus Brockdorf im 5-Liter-Getränkepaket (siehe auf Foto oben): ein wahrer Genuss unserer Naturschutzarbeit.

 

Falls Sie weitere Infos möchten, rufen Sie an unter:

Tel.: 0 44 42 - 80 61 37   oder    info@NABU-Kreisgruppe-Vechta.de 


Star ist Vogel des Jahres 2018

Foto: Marc Scharping NABU
Foto: Marc Scharping NABU

Der Star ist kein gewöhnlicher Allerweltsvogel, denn er hat herausragende Talente: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann sogar Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Zum Star unter den Vögeln wird er auch durch seine atemberaubenden Schwarm-formationen, bei denen hunderttausende Individuen perfekt aufeinander abgestimmt durch die Lüfte gleiten.

 

 

Der Star ist den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft.

 

Mehr zum Star

 


Insektenschutz - eine Herausforderung für die Zukunft

Erdhummel in Kirschblüte     Foto: Josef Taphorn
Erdhummel in Kirschblüte Foto: Josef Taphorn

 

Die Biomasse der Insekten verringert sich seit Jahren in bedrohlichen Ausmaßen. 

Hummeln, Schmetterlinge, Wildbienen oder andere - häufig nicht einmal wahrgenommene Arten - verschwinden aus unserer heimischen Natur. Viele von ihnen sind absolute Spezialisten. Sie sind auf bestimmte Lebensräume und Pflanzengesellschaften oder auf andere, wiederum spezialisierte Insekten angewiesen. 

 

Was wäre wenn … es keine Insekten mehr gäbe?

 

Ökosysteme würden mehr oder weniger in sich zusammenbrechen. Die Nahrungsgrundlage vieler Vögel, der Amphibien, Lurche und einiger Säugetiere wäre nicht mehr vorhanden und letztendlich wären auch wir von den negativen Veränderungen in massivem Ausmaße betroffen.

Bilder aus dem asiatischen Raum belegen, welche dramatischen Folgen eintreten, wenn Insekten nicht mehr in der Lage sind die Bestäubung, der auch für uns über-lebenswichtigen Pflanzen zu übernehmen. In einigen Regionen haben menschliche "Bestäuber" den Prozess der übernommen. Eine kostenintensive und aus unserer Sicht auch weltfremde Aufgabe für den Menschen.

 

Die Zukunftsaussichten für unsere heimischen Insekten sind augenblicklich nicht besonders gut, die der Schmetterlinge schlicht und ergreifend schlecht.  Gerade diese Insektengruppe leidet aufgrund ihrer Lebensweise besonders unter den Folgen der intensiven Flächennutzung durch den Menschen.

Die vernichtende Aussage zum mengenmäßigen Einbruch der Biomasse zum Beispiel der Schmetterlinge,  fällt derzeit  in der freien Landschaft weitaus härter aus als in den Städten, aber auch hier wird der Lebensraum aufgrund der anhaltenden Bebauung freier Flächen langsam knapp.

Ein wesentlicher Faktor, der in ländlichen Bereichen zu negativen Auswirkungen führt, ist die Überdüngung der zur Verfügung stehenden  Flächen. Die in der Folge dichte, schnell wachsende Pflanzengesellschaft verändert die Temperatur in Bodennähe. Das Sonnenlicht erreicht kaum noch den Boden. Es wird kühl und feucht. Die Entwicklung vieler  Insekten und bodenbrütender Vogelarten wird negativ beeinflusst, zudem verschwinden mit der Überdüngung wichtige Futterpflanzen. 

 

Ein weiterer, negativer Faktor ist unser Ordnungssinn. Die letzten, wenn auch kleinen Rückzugsgebiete, fallen einer intensivierten Pflege zum Opfer. Wegeseitenränder werden wöchentlich bis zur Grabensohle gemäht und das Gras wird fast regelmäßig  in unansehnlichen "Haufen" in Hecken entsorgt. Kaum jemandem ist bewusst, dass auf diesen Flächen Insekten keine Zukunft haben.  

  

Unsere Bitte ... Verzichten sie auf: 
- Spritzmittel, denn Bienenfreundliche gibt es kaum

- wöchentliches Mähen der Wegeseitenränder und der kommunalen Flächen. Ein Mäher produziert  CO² und verursacht Kosten

-  unnötige Düngung
- Steingärten, in denen es keine lebenden Pflanzen mehr gibt

 

Wie man Insekten helfen kann?

Mehr dazu unter

INSEKTEN