Portrait einer Sommerwiese

Blumen schaffen Freu(n)de

 

Nicht nur in den Bergregionen der Alpen gibt es blühende Wiesen, direkt vor der Haustür lassen sich Wildblumen ohne großen Aufwand ansiedeln, es kostet nur etwas Mut und gezielte Pflege. 

 

Bereits in den 80ger Jahren entstand aus einer Viehweide im Landschaftsschutzgebiet Bockhorster Moor eine Blumenwiese, deren Charakter sich bis zum heutigen Tag stetig verändert.  Von der Viehweide zum mageren mesophilen Grünland auf kalkarmen Standorten war es ein langer, aber auch lohnender Weg. 

Dieser Biotoptyp ist insbesondere in West-Niedersachsen in den letzten Jahren stark zurückgegangen und wird in Niedersachsen dem Grunde nach nicht ausreichend geschützt. 

 

 .... wir warten auf die  Acker Witwenblume (Knautia arvensis)

 

Fotos: Josef Taphorn

Hier ein Bild aus den 1970ger Jahren.
Hier ein Bild aus den 1970ger Jahren.

Kuckuckslichtnelke und Co.

Dr. Bleeker im Bockhorster Moor

Eine genaue Untersuchung der Magerwiese durch Herrn Dr. Bleeker ergab, dass es sich um ein seltenes Stück Erde handelt.

Unsere Pflege über all die Jahre hat sich gelohnt. Da steckt mehr drin als man von außen vermutet, das war nach eingehender Sichtung die Meinung des Spezialisten. Nicht die Seltenheit einzelner Pflanzen begründet hier den schutzwürdigen Charakter, sondern die Zusammensetzung der Arten. 

Die Pflege sollten wir so fortsetzen, wie wir sie begonnen haben, das war und ist das Ergebnis des Tages.


Impressionen


Heuschrecken und Grashüpfer

... und streift man im September durch die Wiese, dann springen einem die kleinen Gesellen vor den Füßen herum. Neugierig geworden zücke ich meine Kamera und pirsche mich an. Aus der Nähe betrachtet zeigt sich auch hier wie farbenprächtig die kleinen Grashüpfer sind. 

Grashüpfer lieben die Sonne, kommt sie heraus, dann ertönt sofort ein Konzert, verschwindet die Sonne, dann verstummt auch der Grashüpfer.  Nimm dir Zeit um beobachte . 

 

Leider nicht mein Spezialgebiet. 

Erkennst du eine Art, dann schicke eine Mail, ich würde mich freuen. 

 

Klicke zwei mal ins Bild, dann wächst der Grashüpfer noch einmal. ...

                                                                                                                                                  Fotos: Josef Taphorn